Die SPD-Fraktion hat sich auf der Stadtvertretersitzung am 16.12. für die vorgeschlagene Gebührenerhöhung beim Abwasser ausgesprochen.
Leider kam es zu einer mehrheitlichen Ablehnung des Beschlussvorschlages in der Stadtvertretung.
Die SPD-Fraktion hat sich auf der Stadtvertretersitzung am 16.12. für die vorgeschlagene Gebührenerhöhung beim Abwasser ausgesprochen.
Leider kam es zu einer mehrheitlichen Ablehnung des Beschlussvorschlages in der Stadtvertretung.
Durch diese Ablehnung gerät die Stadt Barth unserer Meinung nach in eine äußerst prekäre Situation. In der angespannten finanziellen Lage unserer Stadt (noch gibt es ein Finanzloch in Höhe von 288.00€ im Haushaltsplanentwurf) kommen jetzt noch über 200.000€ aus den Verlusten des "Eigenbetriebes Abwasser" von 2007 hinzu. Auch wird damit in den nächsten Jahren ein "Minus-Geschäft" vorprogrammiert sein. Da es sich um einen Eigenbetrieb unserer Stadt handelt, sind wir alle finanziell in der Pflicht.
Auch wir sind gegen unnötige zusätzliche Belastungen der Bürger!
Aber hier wäre es nach unserer Auffassung im Interesse aller Barther Bürger besser gewesen, sich für diese Gebührenerhöhung und damit für den Erhalt der bestehenden kulturellen Angebote und auch der Investitionsfähigkeit der Stadt zu entscheiden. Es wird wohl in den nächsten Jahren nun nicht mehr möglich sein, die bisherigen freiwilligen Leistungen der Stadt an Vereine, Verbände, Theater u.a. aufrecht zu erhalten. Wir glauben nicht, dass dies im Interesse unserer Bürger lag und liegt.
Seit 1999! Jahren werden im Bereich Abwasser hohe Verluste (bis jetzt ca. 1,4Mill.) eingefahren. Heute hätte es eines Blickes in die Zukunft bedurft, um weitere Verluste zu vermeiden und auszugleichen. Die notwendigen Beschlüsse hätten gefasst werden können. Diese Chance wurde leider verpasst!
Es ist richtig, dass der Bürgermeister auf dieser Sachentscheidung bestanden hat. Auch in unseren Augen vergrößert es nur die Probleme, wenn wichtigste Entscheidungen einfach vertagt werden und ändert nichts an den oben geschilderten Tatsachen.
Wir hoffen nun, dass die gebildete AG Abwasser, die im Januar 2011 ihre Arbeit aufnimmt, einen Teil der Ursachen und Probleme erkennt und schnell handelt, um den seit 11 Jahren bestehenden Konflikt zu lösen!
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Lesen Sie das gesamte Blog, pretty good
Autor: eurovaitarorp, Datum: 14.01.2011, 08:47 Uhr