Am Mittwoch fand auf dem Markt in Barth ein "Moment des Innehaltens" statt. Aufgerufen hatte dazu unser Bürgermeister Dr. Stefan Kerth.
Am Mittwoch fand auf dem Markt in Barth ein "Moment des Innehaltens" statt. Aufgerufen hatte dazu unser Bürgermeister Dr. Stefan Kerth.
Keine politische Aktion sollte es sein, sondern wirklich nur ein Innehalten und Besinnen auf die Katastrophe und deren Opfer in Japan. An den Schulen gab es zur selben Zeit eine Schweigeminute, die Glocken läuteten und die Gedanken waren bei den Menschen in Japan.
Noch ist das Ausmaß der Katastrophe nicht bekannt, aber das Leid und die Angst sind spürbar.
Auch hier haben die Menschen Angst, denn unsere Welt ist klein und Strahlung sieht man nicht. Zwar geht nach menschlichem Ermessen keine direkte Gefahr für Europa von Japan aus. Aber hier gibt es AKW's und nicht sichere Zwischenlager, z.B. direkt vor unserer Haustür das Zwischenlager Lubmin.
Japan hat uns einmal mehr vor Augen geführt, dass die Natur und auch die Technik nicht zu 100% beherrschbar sind. Schon die Indianer wußten:
" Erst wenn der letze Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!"
In diesem Sinne- Leute beteiligt euch! Am Montag, den 20.03.2011 ab 18.00Uhr findet auch in Barth eine Mahnwache statt.