(Replik auf OZ-Stralsund: Mediziner warnen vor Ärztemangel auf dem Lande)
Zur Absicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen muss über Anreizmodelle für Nachwuchsmediziner nachgedacht werden.
Die SPD-Kreistagsfraktion schlägt daher vor, die Richtlinie des Landkreises Nordvorpommern über die Gewährung einer Studienbeihilfe für Medizinstudenten vom 16.03.2011 für das gesamte Kreisgebiet zu übernehmen.
Nach der Richtlinie wird Medizinstudenten auf Antrag eine Studienbeihilfe gewährt. Damit die Ernsthaftigkeit des Berufswunsches zweifelsfrei feststeht, müssen die ersten Prüfungsabschnitte erfolgreich absolviert sein.
Die Gewährung der Studienbeihilfe ist an die schriftliche Verpflichtung der Beihilfeempfänger gebunden, nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin oder einer vergleichbaren Weiterbildung eine Tätigkeit als Arzt in eigener Niederlassung in unterdurchschnittlich versorgten Gebieten des Landkreises aufzunehmen.
Der Fraktionsvorsitzende: „Auch wenn das Modell noch recht neu ist, sollten wir das Angebot auf den gesamten Kreis ausdehnen.“
Gez. Stefan Kerth
