Ortsverein Pommersche Boddenküste

Mindestlohn, Nahverkehr, Schülerbeförderung,Kultur&Soziales- SPD-Kreistagsfraktion resümiert

Veröffentlicht am 22.05.2014 in Allgemein

„Es ist ein Erfolg, dass es trotz der schwierigen Haushaltslage auch beim Haushalt 2014 keine Kürzungen bei der Kulturförderung und der Schülerbeförderung gibt“, blickt der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Dr. Stefan Kerth auf die Arbeit im Kreistag zurück.

Als eines der wichtigsten Themen, das von den Sozialdemokraten umgesetzt werden konnte, sieht er den Mindestlohn, der bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in unserem Landkreis festgeschrieben werden konnte. Aber auch andere Themen wie Nahverkehr und die Schülerbeförderungssatzung wurden in der Fraktion vorangebracht.
SPD-Kreistagsmitglied Niklas Rickmann hat sich insbesondere dafür stark gemacht, dass im neuen Nahverkehrskonzept keine Verschlechterungen eingetreten sind. Das gilt nicht nur für die Hansestadt, sondern auch für das Umland. „Das nächste Ziel muss sein, die Standards zu sichern und einen – auch kreisübergreifenden – Verkehrsverbund zu schaffen“, so der Stralsunder.

 

Norbert Benedict setzte sich als Vorsitzender des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses in den zurückliegenden zwei Jahren besonders für die Schülerbeförderungssatzung und die Einrichtung eines Regionalen Beruflichen Bildungszentrums (RBB) ein. „Zunächst waren wir mit unserer kritischen Einstellung eines RBB mit dem Zentrum Stralsund und den Außenstellen Ribnitz-Damgarten und Sassnitz allein. Wir freuen uns, dass auch andere Fraktionen einschwenkten, und wir nun in einer überfraktionellen Arbeitsgruppe eine für unseren Landkreis passgenaue Lösung erarbeiten“, so der Lehrer aus Sassnitz.

 

Zum Ende der Wahlperiode gelang es den Fraktionsmitgliedern Ulrich Frohriep und Dr. Heike Carstensen, einen Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Rügen ins Leben zu rufen. Der Kulturrat soll das politisch unabhängige Verbindungsstück zwischen Kulturschaffenden, Politik und Verwaltung sein.

 

„Neben anderen Initiativen waren dies unsere Hauptfelder. Leider greifen die positiven Effekte der Kreisgebietsreform noch nicht im erwarteten Maße und auch die explodierenden Sozialausgaben machen uns große Sorgen, das ist ein Thema, das wir unbedingt angehen möchten: da soziale Gerechtigkeit unser Markenkern ist. Auch wir mussten erst zusammen wachsen, nun aber hoffen wir, in ähnlicher Besetzung unsere Arbeit fortsetzen zu können“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Kerth aus Barth.