Ortsverein Pommersche Boddenküste

Pressemitteilung- SPD begrüßt den neuen Nahverkehrsplan

Veröffentlicht am 20.12.2013 in Allgemein

Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt den neuen Nahverkehrsplan für Vorpommern-Rügen und kritisiert gleichzeitig die destruktive Haltung und Ablehnung der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen.

Unsere Fraktion hat sich sehr intensiv mit dem Nahverkehrsplan beschäftigt und sich von Anfang an gegen Kürzungen des Angebotes ausgesprochen. Dieses haben wir in den verschiedenen Sitzungen und Diskussionsrunden dann auch erreichen können. Für Stralsund als Oberzentrum wird es keine Verschlechterungen der Taktzeiten geben. Eine Errungenschaft des neuen Nahverkehrsplanes ist die Ausweitung der Stadtlinien ins Umland hinein. Auch die touristischen Ziele sollen mit dem Nahverkehrsplan besser erschlossen werden.

Beim Stricken des Nahverkehrsplanes haben entgegen der Behauptungen von Christiane Latendorf (Die Linke) und Rolf Martens (Grüne) auf dem letzten Kreistag Bedarfszahlen im ländlichen Raum eine überwiegend große Rolle gespielt. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, aus drei unterschiedlichen Verkehren der Altkreise einen schlagkräftigen zu formen. Aus unserer Sicht ist es nicht nachzuvollziehen, dass die Fraktionen Die Linke und die Grünen gegen den Nahverkehrsplan gestimmt haben. Hätten beide Fraktionen ein Interesse an der Mitwirkung gehabt, so wären Änderungsanträge die logische Folge gewesen. Das ist aber nicht gewollt gewesen, da ein populistisches Ablehnen einfacher war und die Interessen der Menschen und Busfahrer dabei nicht berücksichtigt worden sind.

Die SPD-Fraktion wird sich im kommenden Jahr für eine zügige Umsetzung des Verkehrsverbundes Vorpommern stark machen. Hier sehen wir die große Chance, mit einem Ticket Bahn, Bus und Schiff zusammen in ganz Vorpommern zu nutzen. Durch diesen Verkehrsverbund werden nicht nur Kosten optimiert, sondern können Verkehre zwischen Bahn, Bus und Schiff viel besser harmonisiert werden. Ebenso kann der Verkehrsverbund dann über die Bahntaktungen und Linien mit entscheiden und eine gesamte Strategie für den Verkehr erarbeiten. Für das Erreichen zur Schaffung eines Verkehrsverbundes hoffen wir sehr, dass Linke und Grüne sich ihrer Verantwortung im Bereich Verkehr wieder bewusst werden und laden zur Mitarbeit herzlich ein.