Greifswald, 20.10.2010
SPD ist gegen Optionskommune Nordvorpommern
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in Nordvorpommern spricht sich für die Beibehaltung und Optimierung der bestehenden ARGEN/JobCenter zur Betreuung der Empfänger von Arbeitslosengeld II aus.
Das erklärten die Mitglieder des SPD-Kreisvorstand und der SPD Kreistagsfraktion Nordvorpommern am Mittwoch in Karnin.
Damit erteilt die SPD in Nordvorpommern Überlegungen, die Arge NVP zu Gunsten der Optionskommune NVP aufzulösen, eine klare Absage.
Die Kompetenzen der Agentur für Arbeit bei der Arbeitsmarktpolitik und die Kompetenzen und Erfahrungen der Kommunen bei flankierenden sozialpolitischen Maßnahmen wie Schuldnerberatung, Drogen- oder Erziehungshilfen für Erwerbslose sollen erhalten und optimal genutzt werden.
Dies ist in den Argen und zukünftigen JobCentern möglich.