Ortsverein Pommersche Boddenküste

Offene Liste der SPD Barth: Leitlinien zur Wahl der Stadtvertretung beschlossen und Kandidaten nominiert.

Veröffentlicht am 20.03.2009 in Allgemein

- Wer „A“ sagt, muss auch „P“ sagen! -

Die Kandidaten der Offenen Liste der SPD Barth haben am 16. März Ihre kommunalpolitischen Leitlinien zur Wahl der Barther Stadtvertretung beschlossen. Die Offene Liste der SPD Barth tritt mit 21 Bewerbern (7 Frauen und 14 Männer) zur Wahl an. Darunter sind 9 parteilose Kandidatinnen und Kandidaten. Die Kommunalpolitischen Leitlinien sind ab 25. März hier auf der Internetseite nachzulesen oder in Papierform im Geschäft von Holger Friedrich, Lange Str. 36 verfügbar.

Die SPD-Liste in Barth ist traditionell auch für parteilose Bürgerinnen und Bürger geöffnet. In der Kommunalpolitik dürfe nicht die Partei im Vordergrund stehen, sondern zuallererst das Wohl der Stadt. Daher stellt sich auch bei der Kommunalwahl 2009 eine Offene Liste der SPD Barth zur Wahl.
Bürgermeister Dr. Kerth tritt nicht als Stimmenzieher an. Auch wenn die Verlockung groß ist, mit dem Bürgermeister als „Scheinkandidat“ viele Bewerber der SPD-Liste in die Stadtvertretung zu ziehen, verzichtet die SPD ganz bewusst auf diesen Schritt. Tricksereien bei Wahlen wolle man nicht mitmachen.

Was will die Offene Liste?
Vor der Verabschiedung der Liste erarbeiteten die Kandidaten in mehreren Sitzungen Ideen und Leitlinien für die Stadtentwicklung. Große Einigkeit herrscht z.B. darin, dass insbesondere für die sog. Aufstocker endlich eine HartzIV-Anlaufstelle in Barth geschaffen werden müsse. Eine Arbeitsgruppe „Seh-Hilfe“ soll sich der Aufgabe annehmen, die vielen kleinen Schätze der Altstadt für Einheimische und Gäste besser sichtbar zu machen.
Wer „A“ sagt, muss auch „P“ sagen. Alle reden von der Belebung der A - wie Altstadt. Wir sagen, Belebung tritt durch eine halbe Stunde kostenloses P - wie Parken“ ein.
Mit 66 Jahren fängt das Leben an! Großes Augenmerk wird auf die Bedürfnisse der älteren Generation gelegt. Dadurch entstehen zwangsläufig Dienstleistungsarbeitsplätze für junge Menschen. Eine ganz konkrete Forderung ist, in Barth einen Pflegestützpunkt als kostenlose Beratungseinrichtung für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige einzurichten. Weitere Ideen und Leitlinien hier auf der Internetseite oder bei Holger Friedrich in der Langen Straße 36.

Wer sind die Kandidaten?
Neben Kommunalpolitikern der ersten Stunde wie Holger Friedrich, Richard Kaletta und Dieter Burr sind auch bekannte Größen wie Rainer Thomas dabei, der als früherer stellvertretender Bürgermeister über viel Erfahrung in Verwaltung und Kommunalpolitik verfügt. Mit Andreas Knopp (stellv. Jugendamtsleiter des Landkreises) und Anita Sorg (Sozialamtsleiterin i.R.) treten zwei Kandidaten mit viel Erfahrung im Bereich der Sozialwesens an. Jörg Staske (Versicherungsfachmann), Mario Galepp (Vors. des Heimatvereins) und Manuela Breese (Kauffrau im Gesundheitswesen) vertreten die jüngere Generation. Christine Leesch ist vielen Bartherinnen und Barthern als Buchhändlerin bekannt. Frau Sibylle Gläser als ehemalige Lehrerin und Helga Mienert als Dipl. Betriebswirtin stellen sich ebenfalls zur Wahl. Mit Frau Sorg und Frau Gläser befinden sich zwei Mitglieder des Seniorenbeirates auf der Liste. Die weiteren Namen sind: Andreas Doebler, Kerstin Klein, Peter Papenhagen, Jörg Zilius, Christian Meyer, Godwin Bötefür, Michael Rothgängel, Jörg Struwe und Carola Fritz.
Mit den genannten Personen ist es gelungen, ein ausgewogenes Team aus allen gesellschaftlichen Bereichen aufzustellen. Erfreulich ist auch, dass die Kandidaten als unabhängig gelten können, da sie keinen Branchen angehören, die von kommunalen Geldern oder Aufträgen abhängig sind.

V.i.s.d.P.
Jörg Staske
Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
Offene Liste der SPD Barth