Für ihre Klausurtagung hatte die Landtagsfraktion sich für Barth als Ort der Tagung entschieden. Im Hotel Speicher Barth wurde drei Tage lang über die Zukunft unseres Bundeslandes beraten. Viele Informationen wurden ausgetauscht und in Workshops diskutiert, um kommende Entscheidungen mit Weitblick treffen zu können. Den Schwerpunkt bildeten zwei Workshops: Zum einen zu dem im Januar zu beratenden Schulgesetz, zum anderen zu den Perspektiven einer zukunftsfähigen Energiepolitik für Mecklenburg-Vorpommern.
Unter dem Titel „Aktuelle Landesgesetzgebung mit Bezug zur kommunalen Ebene“ fand gleich am ersten Klausurtag ein kommunalpolitischer Abend mit Gästen aus der Region statt. In den vielen Gesprächen wurde deutlich, dass es einen unbedingten Willen gibt, die Situation in Barth und Vorpommern deutlich zu verbessern. Viele Projekte sind in Planung oder bereits auf dem Weg. Die Gelegenheit mit den Vertretern des Landtages zu sprechen, nutzten Barther Bürger und Gäste aus der Region ausgiebig.
Dabei freut es uns besonders, dass konstruktiv die Ideen und Anregungen großen Anklang fanden. „Es ist schon was anderes mit den Betroffenen vor Ort zu sprechen, als von Schwerin aus Entscheidungen auf dem Papier treffen zu müssen.“ Dies war nur eine von vielen Aussagen an dem Abend. Aber sie macht deutlich, dass es den Abgeordneten bewusst ist, für wen sie da in Schwerin tätig sind.
Zur bleibenden Erinnerung überreichte der ehemalige Landtagsabgeordnete Holger Friedrich dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Norbert Nieszery ein Bild vom Barther Speicher. Es soll der „Knoten im Taschentuch“ sein, der die Landtagsfraktion auch weiterhin daran erinnert, dass gerade Regionen wie die südliche Boddenkette ein besonderes Augenmerk verdienen und beste Entwicklungschancen haben, wenn man die richtigen Weichen stellt. Dies weiterhin zu tun, versprachen alle Landtagsabgeordneten. Wir werden Sie beim Wort nehmen.
Jörg Staske