Allgemein
Es gibt nicht viele gute Gründe, aber zahlreiche Möglichkeiten, die DDR post mortem zu verherrlichen. Man kann zum Beispiel mit einem Gläschen Rotkäppchen-Sekt auf ihre Auferstehung anstoßen, bei der Wäsche mit der Marke Spee ihrer ehrfürchtig gedenken oder mittels Verzehrs einer Schlager-Süßtafel die Erinnerung auf die Zunge heben.
(Replik auf OZ-Stralsund: Mediziner warnen vor Ärztemangel auf dem Lande)
Zur Absicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen muss über Anreizmodelle für Nachwuchsmediziner nachgedacht werden.
Die SPD-Kreistagsfraktion schlägt daher vor, die Richtlinie des Landkreises Nordvorpommern über die Gewährung einer Studienbeihilfe für Medizinstudenten vom 16.03.2011 für das gesamte Kreisgebiet zu übernehmen.
Nach der Richtlinie wird Medizinstudenten auf Antrag eine Studienbeihilfe gewährt. Damit die Ernsthaftigkeit des Berufswunsches zweifelsfrei feststeht, müssen die ersten Prüfungsabschnitte erfolgreich absolviert sein.
Die Gewährung der Studienbeihilfe ist an die schriftliche Verpflichtung der Beihilfeempfänger gebunden, nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin oder einer vergleichbaren Weiterbildung eine Tätigkeit als Arzt in eigener Niederlassung in unterdurchschnittlich versorgten Gebieten des Landkreises aufzunehmen.
Der Fraktionsvorsitzende: „Auch wenn das Modell noch recht neu ist, sollten wir das Angebot auf den gesamten Kreis ausdehnen.“
Gez. Stefan Kerth
Wie weiter mit Hartz IV?
Welches Verwaltungsmodell bringt mehr für die Bürger?
Das Jobcenter oder die Optionskommune?
Am 19.11.2011 um 10.00 Uhr
in der Kulturkirche St Jakobi, Jacobiturmstr. 28a, 18439 Stralsund
führt die SPD-Kreistagsfraktion des Landkreises Vorpommern-Rügen eine öffentliche Podiumsdiskussion durch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und Kommunalpolitiker aller demokratischen Parteien sind dazu herzlich eingeladen. Mit der Veranstaltung soll die im Kreistag bevorstehende Entscheidung für oder gegen das sogenannte Optionsmodell vorbereitet werden. Als Diskutanten für das Pro und Kontra der beiden Modelle sind eingeladen:
der Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neubrandenburg, Herr Heiko Miraß, als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, sowie
der 1. stellvertretende Landrat des Landkreises Ludwigslust Parchim, Herr Wolfgang Schmülling.
Der Landkreis Ludwigslust hatte sich unter Führung des Landrates Rolf Christiansen wie der Landkreis Nordvorpommern für die Einführung des Optionsmodells beworben, jedoch im Kreistag die erforderliche Zweidrittelmehrheit verfehlt.
Marcus Unbenannt
Regionalgeschäftsführer
Auf der Kreistagsfraktionssitzung der SPD am 14.11. war Landrat Drescher zu Gast und hat mit uns über anstehende Kreistagsangelegenheiten diskutiert.
Es wurden mit dem Landrat wichtige Themen für die nächste
Kreistagssitzung besprochen, die noch in diesem Jahr beschlossen werden sollen, um Handlungsfähigkeit für die Zukunft zu erreichen. Unter anderem waren dies der ÖPNV, die Abfallentsorgung im neuen Landkreis und als sehr wichtigen Punkt das Thema Jobcenter oder Optionskommune. Der letzte Punkt wurde intensiv diskutiert und es wird dazu auch eine Podiumsdiskussion am 19.11.2011 geben.
Die Sitzung verlief in angenehmer, ruhiger Athmosphäre.
Die nächste Kreistagssitzung findet am 19.Dezember 2011 statt.